Kulturelle Feriencamp in Sindelfingen

Im Rahmen des Projekts „Kulturelle Feriencamp“ hatten junge Talente aus Swjahel (Ukraine) aus dem Bereich Kultur mit Unterstützung der Stadt Sindelfingen die Möglichkeit, zehn Tage lang Sindelfingen und seine Umgebung zu besuchen.

Das Programm des Camps wurde unter Berücksichtigung der Regeln und angemessenen Bedingungen für einen sicheren Aufenthalt der Kinder und Jugendlichen erstellt. Es umfasste eine Vielzahl von Ausflügen, Präsentationen, Workshops, Training in Arbeitsgruppen usw. Ziel dieser Aktivitäten war es, die persönliche Entwicklung zu fördern, das Vertrauen in die Zukunft wiederherzustellen und – was am wichtigsten ist – die Aufmerksamkeit von der traumatischen Erfahrung des Krieges abzulenken.

Während dieser Zeit nahmen die Kinder aktiv an den Veranstaltungen teil und lernten die Geschichte, Bräuche und Traditionen Deutschlands kennen. In den ersten Tagen besuchten sie das örtliche Rathaus, wo die ukrainischen Gäste von Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer persönlich begrüßt wurden. Sie besichtigten das Mercedes Benz Werk und konnten mit eigenen Augen sehen, wie Autos hergestellt werden. Auf dem Besuchsprogramm standen auch Reiten und Schlittschuhlaufen, der Besuch des zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma und der Märchenburg Hohenzollern.

Trotz der kalten Jahreszeit waren wir warm und herzlich beieinander. Die ukrainischen Kinder und Jugendlichen sind allen, die zu an diesem Projekt beigetragen haben, sehr dankbar. Es war eine großartige Gelegenheit für sie, etwas über die Welt um sie herum zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Eine Teilnehmerin des Camps beschrieb ihre Eindrücke wie folgt:

„Ich finde, dass sich jeder Ukrainer an einem solchen Projekt beteiligen sollte. Damit sie sehen und verstehen können, wie sie der Regierung helfen können, das Land zu entwickeln, wie man historische Denkmäler erhält usw. Ich war beeindruckt von dem Ausflug zur Burg Hohenzollern. Mir gefiel, dass dort alles gut gepflegt ist, dass Blumen gepflanzt werden, dass innen und außen verschiedene Weihnachtsdekorationen angebracht sind. Ich möchte, dass die Ukraine diese Art der Denkmalpflege in Deutschland übernimmt. Im Allgemeinen hat es mir sehr gut gefallen. Mir gefiel die Organisation des Camps. Mir gefiel die Einstellung der Menschen zur Ukraine, die Art und Weise, wie sie versuchen, uns in dieser schwierigen Zeit zu helfen.“